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Praxisberichte

MAMAROCKT entwickelt mit Hilfe von Fördergeldern ein innovatives Pop-up-Store Konzept

Sonja Meier, Inhaberin des Geschäftes MAMAROCKT (www.mamarockt.de), fiel in Gesprächen mit lokalen Unternehmern auf, dass ihr Geschäft für Kinderkleidung und Spielwaren über die Stadtgrenzen von Haan hinaus nicht ausreichend bekannt sei. „Auch wenn die Wege in einem Gebiet wie im Kreis Mettmann übersichtlich sind, musste eine Lösung her, um städteübergreifend viel präsenter zu sein“, sagt Sonja Meier.

Übers Brainstorming hin zum Pop-up-Store
In Zusammenarbeit mit dem selbständigen Virtual-Reality-Experten Christian Prison (www.xr-service.com), Björn Musiol vom Handelsverband NRW – Rheinland und Digitalcoach Markus Schaaf (www.digitalcoachnrw.de) entwickelte man gemeinschaftlich ein Konzept in Form einer Stele mit digitalen Features. Im Mittelpunkt steht dabei ein 360-Grad-Rundgang des Geschäftes in Haan, der durch eine auf der Stele bereitgestellten VR-Brille oder alternativ auf einem Tablet durchlaufen werden kann. Somit ist es möglich, auch an einem anderen Standort das Geschäft virtuell zu betreten, kennenzulernen und zu erleben. Dadurch kann z.B. ein anderes Handelsunternehmen sein Sortiment auf der eigenen Verkaufsfläche erweitern und das MAMAROCKT Sortiment als Kooperationsmodell ergänzend vor Ort präsentieren. Des Weiteren wird zusätzlich eine kleine Auswahl besonderer Produkte neben der Stele präsentiert. Über das Tablet ist es zusätzlich möglich, die Website oder den Onlineshop aufzurufen, die Social-Media-Kanäle zu besuchen oder einen Live-Chat mit dem Geschäft zu starten. Weitere Funktionen sind je nach Bedarf verfügbar. Das Konzept ist somit eine kombinierte Hard- und Softwarelösung, die die Ausstellungsfläche von Ladenlokalen in die digitale Welt, das sogenannte Metaverse, erweitert. Bei der Finanzierung des Projektes hat der zuletzt angebotene Förderzuschuss im Rahmen des Landesprogramms Digihandel NRW für Hard- und Software des Landes Nordrhein-Westfalen maßgeblich geholfen.
Seine Premiere hatte das MAMAROCKT Pop-up-Store Konzept im Rahmen einer Präsentation des zuletzt durchgeführten Ortsvorstandstreffen Kreis Mettmann des Handelsverbands NRW – Rheinland. Dabei weckte es bei den Anwesenden Händlerinnen und Händlern großes Interesse. „Im nächsten Schritt wird ein passendes Kooperationsgeschäft ausgewählt, um das Konzept zum ersten Mal in den Livebetrieb zu nehmen“, so Meier.

 

 

Enge Zusammenarbeit mit der Galerie CEBRA in Düsseldorf

Frau Anemone Tonsch betreibt seit 1987 die Galerie CEBRA für Schmuck und Objekte – eine der ersten Schmuck-Galerien Deutschlands mit Sitz in der Düsseldorfer Altstadt. Nach einem ersten Treffen wurde ihr von Seiten des Digitalcoaches Hausaufgaben mitgegeben. Diese erledigte Frau Tonsch zügig. „Die Hausaufgabe habe ich gelöst: Meine Website ist jetzt sicher, ein Grafiker ist bereit mit dem Onlineshop weiter voranzugehen. Zudem spreche ich die Kunden jetzt an, sie sollen Bewertungen im Netz bei Google abgegeben.“ Zudem konnte Frau Tonsch für QR-Codes begeistert werden. Vorher wurde noch klassisch mit E-Mails gearbeitet. Dazu Frau Tonsch: „Die Idee mit dem QR-Code habe ich recherchiert, toll was man alles damit machen kann. Ich werde das wohl auf meinem nächsten Messe-Flyer oder direkt am Messestand anbringen. Danke für die Idee!“ In Zukunft wird der Digitalcoach weiter eng mit Frau Tonsch zusammenarbeiten.

 

Digitalcoach Elena Ivanova-Bloch über Ihren Termin mit einem lokalen Weinhändler

Ein Weinhändler hat über Jahre hinweg eine starke lokale Marke aufgebaut. Online ist der Händler gut unterwegs: eigene Website und kleiner Online-Shop, wo nur wenige ausgewählte Artikel angeboten werden. Website und Online-Shop sind in den gängigen Suchmaschinen sichtbar und dank Firmen- und Produktbewertungen auffällig für den suchenden Kunden.
In Social Media hat der Händler eine kleine, treue Fan-Community aufgebaut. Das Publikum ist vorwiegend männlich. Gastbeiträge in lokalen Portalen, Verlinkungen in Branchenverzeichnissen, lokalen Communities und Nischenseiten tragen in Kombination mit dem gepflegten Google MyBusiness Account und dem regelmäßigen Teilen und Verbreiten der eigenen Blogartikel dazu bei, dass die digitale Reichweite täglich wächst. Auch die Partnerschaften mit lokalen Branchen-Bloggern haben sich ausgezahlt: Kaum ist ein Artikel veröffentlicht, wurde das entsprechende Produkt bestellt.

Trotz ansprechender Gestaltung der Online-Präsenz ist man sich einig, dass Design und Template demnächst überarbeitet werden müssen. Die Kunden sollen sich online genauso wohlfühlen wie im Ladenlokal. Als nächsten Schritt will das Team auf die veränderten Kundenwünsche reagieren und das Onlineangebot erweitern. Lobenswert ist jetzt schon der Veranstaltungsbereich, berichtet Digitalcoach Elena Ivanova-Bloch nach dem Termin mit dem Händler.

Ist das Indiz genug, dass man im E-Commerce erfolgreich wird? Oder profitiert man mit der Zeit nur noch von der lokalen Marke? Es darf experimentiert werden! Ein Mitarbeiter widmet sich künftig dieser Aufgabe und eignet sich das notwendige Know-How an, d.h. Weiterqualifizierung und zwar neben dem normalen Tagesgeschäft. Digitalcoach Ivanova-Bloch rät zu kleinen Schritten und kleinen Pilottests, bevor große Investitionen vorgenommen werden.

Digitalcoach Thomas Dickenbrok (Bielefeld) berichtet über seine Termine mit Händlern

OPTIK Hentschel, Bünde

Seit vielen Jahren ist der Optiker Anlaufstelle für etliche Kundinnen und Kunden. Ein freundliches Team, eine große Auswahl und erstklassiger Service runden das Angebot in Ostwestfalen ab. Im Bereich der Digitalisierung hat das motivierte Team rund um Geschäftsführerin Christiane Mücke bisher sporadisch im Bereich SocialMedia angefangen – wie so oft fehlt jedoch die Zeit. Welche Möglichkeiten gibt es für Optiker – diese spannende Frage stellt sich. Braucht ein handwerklicher Betrieb, der viel mit Menschen arbeitet, überhaupt eine Digitalisierung und vor allem, wie kann diese aussehen. Mit vielen Ideen und Möglichkeiten im Gepäck starten wir nun auch hier. Grundlegend mit der digitalen Sichtbarkeit des Unternehmens (wie Google My Business) geht die digitale Reise los.

CATARI COMPANIES, Enger (Ostwestfalen)

Für das in der ostwestfälischen Stadt Enger ansässige Einzelhandelsgeschäft „CATARI und CATARI Companies“ wird derzeit die Umsetzung eines Online-Shops und die digitale Vermarktung in Angriff genommen. Inhaber Jürgen Fellbaum und sein Team sind seit Jahren sehr gut lokal vernetz und digital aktiv im Bereich Web-Auftritt und SocialMedia. Um nun einen weiteren Schritt zu wagen, wurde das Wissen und KnowHow des DigitalCoach des Handelsverbandes OWL angefragt, um bei diesem Step zu helfen. Die Einrichtung von Payment-Lösungen, Aktivierung von Werbe-Ressourcen und natürlich auch die Gestaltung der Produkte an sich stehen dabei im Focus der Arbeit.

Ich freue mich auf dieses spannende Projekt mit Herrn Fellbaum, da Herr Fellbaum nicht nur ein erfahrener Kaufmann, sondern vor allem Visionär und offen für Neues ist. – Thomas Dickenbrock

SCHUHAUS TSCHECHE, Herford (Ostwestfalen)

Facebook, Instagram und Co. Das Schuhhaus Tscheche mit seinen 3 Filialen in der Herforder Innenstadt steht seit jeher für Qualität und Service. Die Kunden-Range reicht dabei im lokalen Einzelhandel von Kindern bis Erwachsenen. Im Bereich der Digitalisierung setzen wir nun auf Markenbekanntheit der Altersgruppe 18-35. Erreichen möchten wir dies über gezielte Kundenansprache und die hausinterne Unterstützung von einer Mitarbeiterin, die zum einen sehr firm im Bereich SocialMedia ist, jedoch auch direkt vor Ort die Kundinnen und Kunden abholt. Das inhabergeführte Unternehmen ist sehr aktiv in Herford und somit offen für Neues, da nur im Schritt der Digitalisierung auch für die kommenden Jahre die Weichen für einen erfolgreichen Einzelhandel gestellt werden können.