In Krisenzeiten online starten

 

 

Gerade in Krisenzeiten ist Kreativität gefragt wie nie. In dieser Artikelserie wollen wir Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie Umsätze ohne großen Aufwand durch digitale Prozesse sichern.

Landingpage erstellen:

Der erste Gedanke der einem bei elektronischem Handel kommt ist ein Online Shop. Dies ist aber häufig ein kompliziertes Unterfangen, da hier eine Anpassung an betriebliche Prozesse integriert und teilweise auch die Warenwirtschaft angegliedert werden muss. Darum ist es für eine schnelle Umsetzung häufig zielführender sich mit der Lean Methode zu bedienen und im ersten Schritt eine Landingpage zu erstellen.

Gerade bei beratungsintensiven Produkten, wie bspw. Möbel mit hunderten Produktvarianten, ist dies sinnvoller. Darum macht es hier mehr Sinn, einen anderen Weg zu gehen. Diese Produkte sind einfacher mit einer entsprechenden Landingpage online zu verkaufen.

Beispielhafte Gestaltung einer Landingpage:

Ein solcher Vertriebsprozess kann dann auch mit einem Kundenmanagement-System wie z.B. „Hubspot“ oder „Salesforce“ kombiniert werden, um den Prozess vollständig zu digitalisieren.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten dieses zu bewerkstelligen, zum einen gibt es spezielle Landingpage-Baukästen wie z.B. „LeadPages“ oder „Unbounce“. Natürlich können auch reguläre Homepage-Baukästen wie „Wix“ und „Jimdo“ eingesetzt werden oder auch ein normales Blog- / CMS-System wie WordPress mit einem entsprechenden „Theme“ (Designvorlage).

„Halten Sie die Landingpage möglichst simpel“

Kopfbereich

Verzichten Sie auf die Navigation und entfernen Sie alles Störende. Das Ziel der Landingpage ist, dass der Besucher das Formular ausfüllt. Darum ist es auch wichtig, dass im Kopfbereich ein großes Bild Ihres Produktes und eine gute Beschreibung vorhanden sind.

Hauptbereich:

Verdeutlichen Sie hier, warum der Interessent für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung genau bei Ihnen das Richtige Angebot erhält. Dazu gehören auch Logos und Siegel zum Beispiel vom Handelsverband (falls Sie Mitglied sind).

Formularbereich:

Beschränken Sie sich beim Formular auf die nötigsten Angaben, und beachten Sie die Vorgaben der DSGVO.

Fußbereich:

Hier verweisen Sie am besten nur noch auf Ihr Impressum und den Datenschutz.

Bezahlmöglichkeiten:

Es gibt verschiedene Lösungen, wie Sie Kunden direkt und vor allem kontaktlos bezahlen lassen können. Viele Anbieter bieten eine Integration von „Stripe“ (Schwedischer Zahlungsanbieter) und „PayPal“ an. Mit diesen Lösungen habe Sie bereits alle gängigen Methoden zur Onlinezahlung an Bord.

Hier einige Lösungen die bereits eine Stripe oder Paypal Lösung integriert haben:

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Landingpage Baukästen

Leadpages

Mailchimp

Website Baukästen

Wix.com

Wordpress Plugins

Gravity Forms

Contact Form 7

 

Online Shops

Woocommerce

Shopify

Zahlungsanbieter

Anbieter

 

Stripe

Paypal

Square

Fixe Transaktionsgebühr

0,25€

0,35€

0,30€

Prozentuale Transaktionsgebühr

1,4%

2,49% (Bis 2000€)

2,9%

Methoden

 

Kreditkarte, Maestro, Sofort

Paypal

Kreditkarte

Zum Thema Payment veranstaltet der Kompetenzzentrum Handel 4.0 am 31.03.2020 ein Webinar mit dem Titel: „Erfolgsfaktor Payment – Zahlungsdienstleistungen im Onlinehandel“ (https://digitalcoachnrw.de/termine/erfolgsfaktor-payment-zahlungsdienstleistungen-im-online-handel/)

Einen Onlineshop erstellen:

Wenn man passende Produkte hat die gut abzugrenzen sind, ist es gerade im Moment sinnvoll, sich mit der Einführung von E-Commerce als zweites Standbein zu beschäftigen. Allerdings muss einem auch bewusst sein, dass sich um die gesamte Lieferkette gekümmert werden muss.

Wenn man die oben genannten fünf Schritte umsetzen kann, ist ein Onlineshop eine sehr sinnvolle Investition. Für alle, die mit einem Online Shop beginnen möchten, empfehlen wir eher kleine und günstige Lösungen.

Woocommerce:

Viele Händler nutzen bereits WordPress für ihre Homepage. Darum liegt es oft nah auch auf „WooCommerce“ zu setzen. Diese Shopsoftware ist sehr einsteigerfreundlich und hat auch bereits die Zahlungsanbieter „Paypal“ und „Stripe“ integriert. Für die rechtssichere Nutzung in Deutschland ist zusätzlich das Plugin „German Market“ erforderlich, um Dinge wie Grundpreisangaben umzusetzen.

Shopify:

Wenn man den Shop nicht zwingend mit der Homepage kombinieren möchte, bieten sich auch externe Shopsysteme wie „Shopify“ an. Hiermit kann man innerhalb von Minuten mit dem Verkauf beginnen da alle Vorlagen & Zahlungsanbieter bereits integriert sind. Allerdings muss man sich hier auch mit den Gebühren ab 29€ pro Monat anfreunden.

Uns ist bewusst, dass die hier vorgestellten Lösungen nur einen kleinen Ausschnitt des Marktes abbilden, falls Sie Anbieter eines Shops oder Zahlungsanbieters sind sprechen Sie uns gerne an.

Fazit:

Die Erstellung einer Landingpage oder eines Onlineshops macht gerade in der aktuellen Situation Sinn, um den Kunden kontaktlose Bezahlmöglichkeiten anzubieten. Schauen Sie sich auch etablierte Geschäftsmodelle wie „Outfittery“ als Inspiration an.  

Kontakt

Sie haben interesse an einem Coaching? Oder möchten einen Digitalcoach für ihre Veranstaltung buchen ? Dann nehmen Sie mit unserer Zentrale in Düsseldorf Kontakt auf.