Warum smarte Händler  jetzt eine Ladesäule
oder Wallbox benötigen

 

 ⚡ 1. Vom guten Service zum Shopping als Zeitvertrieb

Eine Ladestation für Elektrofahrzeuge ist nicht bloß ein guter Kundenservice. Diese kann durchaus zum Kundenmagnet werden und Ihnen Alleinstellungsmerkmal unter Ihrer Kundschaft verschaffen. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein Tesla steht plötzlich vor Ihrem Laden und der Besitzer muss bei Ihnen vor dem Geschäft sein Auto aufladen. Falls Sie sich mit Elektroautos nicht auskennen: Der Ladevorgang dauert mindestens 20 bis 30 Minuten. Was denken Sie, was würden jetzt die Mitreisenden zwischenzeitlich bei Ihnen vor Ort tun?
Diverse Studien und Umfragen belegen es bereits: E-Autofahrer recherchieren gerne im Vorfeld, wo sie ihr E-Auto unterwegs aufladen können. Ein Großteil davon geben sogar zu, ihre Einkaufspräferenzen danach zu richten, wo sie das eigene Elektrofahrzeug aufladen können.

E-Mobilität InApp-Recherche Ladestationen in der Nähe
E-Mobilität NRW

 ⚡ 2. Die Zielgruppe der E-Fahrer: Überdurchschnittliches Einkommen und technikaffin

Die Anzahl der Neuzulassungen hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Mittlerweile werden die E-Autofahrer als eine separate Zielgruppe betrachtet. Trotz Altersunterschiede zeichnen insbesondere folgende gemeinsame Merkmale diese Zielgruppe aus. Der E-Autofahrer verdient tendenziell überdurchschnittlich, ist gut gebildet und hat eine hohe Affinität an Technologie und für Digitalisierung.  Laut Befragungen sind es weniger die hippen jungen Leute in der Großstadt, die sich ein E-Auto zulegen, sondern vielmehr Personen, die einen zweiten PKW besitzen und eher in einem kleinstädtischen bis ländliches Umfeld leben.

 ⚡ 3. Die Nachfrage ist da: NRW auf Platz eins

Bereits im ersten Halbjahr 2021 wurden in NRW 31 612 Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen verzeichnet. Hiermit landet NRW auf Platz eins unter den Bundesländern. Bei den Fahrzeugen mit Hybrid-Antrieb ist NRW erneut Spitzenreiter mit 37351 Neuzulassungen (Stand 01.09.2021). Durchschnittlich werden monatlich 140 neue Ladepunkte in NRW errichtet. Laut Prognose von Elektromobilität NRW und der nationale Leitstelle  Ladeinfrastruktur wird der Bedarf bis 2030 weiterhin zunehmen.

In NRW pendeln täglich ca. 4,8 Millionen Menschen zur Arbeit in andere Städte. Auch in der Coranazeit haben viele Menschen die naheliegenden Städte in deren Umgebung als Reiseziel für Freizeitgestaltung neu entdeckt. D.h. selbst wenn die E-Autofahrer privat die eigene Wallbox nutzen, so sind sie unterwegs auf Alternativen angewiesen.

 ⚡ 4. Digitale Sichtbarkeit

Es ist längst nicht neu, dass sich Smartphones mit einem PKW vernetzen lassen können. So kann man beispielsweise im eigenen Auto mitten in Dortmund den Radiosender Antene Bayern hören. Besonders spannend ist bei den E-Autos allerdings die Tatsache, dass die Standorte der Ladesäulen während der Fahrt auf dem internen Display im Auto angezeigt werden. Auf diese Weise können Sie einen weiteren Touchpoint zu einer neuen Zielgruppe schaffen. Eine Ladestation lässt sich auch bei Google Maps anzeigen. Dadurch wird Ihre Ladesäule bei einer Recherche im Vorfeld auch in den Google Ergebnissen erscheinen und die E-Fahrer werden auf Ihr Geschäft hingewiesen.

⚡ 5. Fördermöglichkeiten bis zu 80%

Aktuell wird der Ausbau der Ladeinfrastruktur bundesweit gefördert. Es werden Wallboxen und Ladestation sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmen gefördert. Auch kleine Betriebe können davon profitieren und zusammen mit Experten den Bedarf und die Installation planen. Es sind Förderungen bis zu 80% möglich.

Interessee geweckt? Mehr Informationen, Leitfäden und Checklisten zum Thema finden Sie auf der Seite der Klimaschutzoffensive des HDE.

Sie interessieren sich insbesondere für Förderprogramme für den Einzelhandel? Wie diese beantragt werden können, erfahren Sie am 14.10.2021 in einem Webinar zu diesem Thema.

 

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